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Busschulung mit der Polizei

Immer wenn ein neues Schuljahr beginnt, steht besonders für die 1. Klasse eine Unterrichtseinheit zum richtigen Verhalten  ...

...an der Bushaltestelle sowie während der Fahrt im Bus auf dem Stundenplan. Große Spannung herrschte allerdings auch in den Klasse 3a und 4a, als sie und die Schulanfänger aus den beiden ersten Klassen Besuch vom Jugendbeamten der Polizeiinspektion Mühldorf, Herrn Röttenbacher, bekamen. Um alles besser verstehen zu können, war auch die Busfahrerin Kerstin mit ihrem Bus von der Firma Stoiber dabei, die die Notwendigkeit der Regeln live demonstrierte.

Der Polizist führte am jeweiligen Schulhaus ein ausführliches Bustraining mit den Kindern durch und klärte über mögliche Gefahren beim Busfahren auf, sowie beim Verhalten an der Bushaltestelle auf. Gerade für Kinder auf dem Land ist es besonders wichtig die Straße erst dann zu überqueren, wenn der Bus weggefahren ist. Einige Bushaltestellen befinden sich nämlich entlang der Landstraße ohne Gehweg. Da Kinder im Grundschulalter oft noch sehr klein sind, werden sie von den Busfahrern dennoch übersehen, obwohl sie unmittelbar vor der Windschutzscheibe die Straße überqueren wollen. Das veranschaulichte Her Röttenbacher anschaulich mit den Kindern direkt vor dem Bus.

Um Verletzungen und Stürze zu vermeiden ist es wichtig, geordnet in einer Reihe in den Bus einzusteigen. Außerdem geht es viel schneller und leichter. Dazu durften sich alle vor die Buseingangstüre stellen und sollten sich gemeinsam so schnell wie möglich in den Bus quetschen. Das zeigte, wie man den Bus NICHT betritt! Der zweite Versuch ging nun in Reih und Glied geordnet vonstatten und verdeutlichte den Kindern den richtigen Einstieg in den Bus.
Dass ein Schubsen an der Bushaltestelle sehr gefährlich ist demonstrierte Herr Röttenbacher mit einem Wasser gefüllten Kanister. Der schwere Bus fährt mühelos darüber und bringt ihn zum Platzen.Nicht auszudenken, wenn das ein Schulranzen oder schlimmer noch der Fuß eines Kindes gewesen wäre.

Am eindrucksvollsten war aber die Erfahrung, wie wichtig das Sitzenbleiben im Bus während der Fahrt ist. Die Busfahrerin fuhr einige Meter mit knapp 10 km/h und machte dann eine Vollbremsung. Obwohl alle wussten, dass eine scharfe Bremsung erfolgen würde und sich deshalb gut festhielten, war die Wucht enorm und man wurde im Sitz nach vorne gedrückt. Was bei einer Vollbremsung in voller Fahrt auf freier Strecke passieren würde, konnte sich jeder daraufhin gut vorstellen.

Die Bus-Schulung war immer immer eine äußerst wertvolle und eindrückliche Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler. Die Kinder haben Vieles gelernt und bedanken sich ganz herzlich bei dem Polizisten, Herrn Röttenbacher, sowie der Busfahrerin Kerstin für die anschauliche und wichtige Schulstunde.

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