header-02

In der Honigschmiede

Die Stärkung des Lebenswelt- und Praxisbezugs ist ein zentraler Auftrag an die schulische Bildung. Einen sehr lebensnahen Unterrichtstag durfte die Klasse 3a aus Niederbergkirchen verbringen. Es ging zur Honigschmiede

 

... von Elisabeth Auer nach Langolding. Zunächst erfuhren die Schülerinnen und Schüler jede Menge wissenswerte Informationen über die Arbeit mit Bienen. So gibt es in einem Bienenvolk immer nur eine Königin. Diese wird mit einem farbigen Punkt auf dem Rücken markiert, um sie schnell zu finden. Dabei verrät die Farbe gleichzeitig auch das Alter der Königin. Jedes Jahr kommt nämlich eine andere Farbe zum Einsatz. Außerdem gibt es weibliche und männliche Bienen, die Drohnen. Jede Biene übernimmt dabei - je nach Alter - immer eine ganz bestimmte Aufgabe: z.B. Putzbiene, Arbeiterin, Wächterin oder Nektarsammlerin, usw.
Auch über die verschiedenen Honigsorten klärte Frau Auer die Kinder auf. So gibt es Blütenhonig überwiegend im Frühling, wenn alle Pflanzen blühen. Der Waldhonig wird später im Jahr geerntet. Diesen sammeln die Bienen im Wald. Sie holen dazu den Honigtau von den Nadeln. Honigtau ist die zuckerhaltige Ausscheidung von an Pflanzen saugenden Insekten, wie zum Beispiel Blattläusen. 

    

Den Nektar bringen die Bienen in den Bienenstock und lagern ihn in den Waben ein. Mit der Zeit entsteht so Honig, der geerntet werden kann, sobald sein Wassergehalt niedrig genug ist. Nachdem die Funktion der verschiedenen Werkzeuge erklärt worden ist, durften die Kinder im Anschluss die einzelnen Arbeitsschritte eines Imkers selbst ausführen. Die besonders Mutigen der Klasse holten die vollen Bienenwaben aus dem Stock.

Damit sich die Bienen beruhigen, kam vorher Rauch zum Einsatz. Nun mussten die Wachsdeckel entfernt werden, bevor in einer Schleuder der Honig aus den Waben geschleudert werden konnte. Mit einem Sieb wurde der Honig von kleinen Wachsstückchen befreit und anschließend in Gläser abgefüllt. Zum Schluss durften die Kinder den frisch geernteten Honig mit Butterbrot probieren. 

       

Vielen Dank an Frau Auer für ihre Zeit, dass sie den Schülerinnen und Schülern so einen wertvollen Einblick in die Imkerei ermöglicht hat.   

    

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.